Internationalität bewegt den Strukturwandel – Erfolgreiches DHIK-Forum 2026

Strukturwandel durch Internationalität: DHIK-Forum 2026

Was braucht es, um den Strukturwandel einer ganzen Region erfolgreich zu gestalten?

Diese Frage stand im Mittelpunkt des DHIK-Forum am 21. April 2026 an der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG). Die Antworten darauf waren so vielfältig wie die Menschen, die in diesen Tagen zusammengekommen sind.

Eröffnung des DHIK- Forums:

Mit einem gemeinsamen Grußwort von Prof. Dr.-Ing. Alexander Kratzsch, dem Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz und Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard, dem Vorsitzenden des DHIK und Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Technik des Saarlandes, wurde das DHIK-Forum feierlich eröffnet.

Fachkräfte im Fokus

Das Große Thema des Forums „Internationale akademische Fachkräfte für den Strukturwandel der Region“ wurde durch Fachvorträge näher erläutert und diskutiert: 

  • Hochkarätige Stimmen & Internationale Diplomatie: Neben Videobotschaften von Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow setzte Dr. Lixin Liu (Gesandter-Botschaftsrat der Bildungsabteilung der Botschaft der Volksrepublik China) ein wichtiges Zeichen für die internationale Zusammenarbeit. Experten wie Steffen Sottung (Bundesagentur für Arbeit) und Dr. Wido Geis-Thöne (Institut der deutschen Wirtschaft) lieferten zudem wertvolle Fakten zur Fachkräftezuwanderung.
  • Strategien des DAAD: Besonders im Fokus stand die Frage: Gekommen um zu bleiben?! Stefan Bienefeld vom DAAD sprach über die Bleibeabsichten internationaler Studierender und die programmatischen Initiativen, mit denen der DAAD den Fachkräftediskurs aktiv mitgestaltet.
  • Regionale Verankerung: Dr. Stephan Meyer (Landrat Görlitz) und Thomas Zenker (Oberbürgermeister Zittau) betonten die Bedeutung der lokalen Standortattraktivität, um Talente langfristig in der Oberlausitz zu halten.
  • Wissenschaft & Praxis: Prof. Dr. Sophia Keil (HSZG) präsentierte, wie internationale Talente bereits heute wissenschaftliche Erfolgsprojekte in der Region vorantreiben und so den Strukturwandel aktiv mitgestalten.

Strukturwandel gestalten:

Die Hochschule Zittau/Görlitz präsentierte ihre wissenschaftlichen Erfolgsprojekte für die Region und ihre internationalen Talente als Erfolgsfaktoren.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Fachkräfte global, Zukunft regional“ wurden zentrale Fragen zur Standortattraktivität und zu Erfolgsfaktoren für die Gewinnung und Bindung von Fachkräften beleuchtet. Vertreter aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft diskutierten dabei unterschiedliche Perspektiven – von strukturellen Herausforderungen in ländlichen Regionen bis hin zu innovativen Ansätzen in der Personalentwicklung und internationalen Fachkräftegewinnung.

Ein besonderes Zeichen für die internationale Strahlkraft setzte der Besuch der südafrikanischen THENSA-Delegation, deren Vertreter sich feierlich in das Goldene Buch der Hochschule eintrugen.

Gemeinsam in die Zukunft

Der Abschluss der Tage war geprägt von persönlichem Austausch – sei es bei einer Führung durch das Zittauer Rathaus oder einer gemeinsamen Wanderung durch die Oberlausitzer Landschaft.

Die Veranstaltungstage haben gezeigt: Der Strukturwandel gelingt nicht im Alleingang. Es sind die Verbindungen zwischen lokalen Institutionen wie der HSZG und internationalen Partnern wie dem DHIK und THENSA, die die Region zukunftsfähig machen.

Gekommen, um zu bleiben? Die Weichen für eine nachhaltige Willkommenskultur und starke akademische Netzwerke sind gestellt.

Wie erleben Sie den Strukturwandel in Ihrer Region – sehen Sie internationale Fachkräfte eher als Chance oder als Herausforderung?

    

 

Bericht: Dr. Rumin Luo

Foto: Rafael Sampedro

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