Der Mexikanische Botschafter in Berlin, seine Exzellenz Rogelio Granguillhome bietet den am mdhk interessierten Studierenden an, sich per Email bei Sicherheitsfragen direkt an ihn persönlich zu wenden (rgranguillhome@sre.gob.mx) mit Kopie an Jorge Agraz (jagraz@sre.gob.mx)!

Unsere mdhk-Studierenden in Puebla, Monterrey, Guadalajara, Toluca, Estado de Mexico und Querétaro, fühlen sich sicher.

Tec de Monterrey tut viel für die Sicherheit seiner Studierenden. Hier gibt es darüber mehr Informationen: Safety and Security at Tecnologico de MonterreyI

Information zur aktuellen Sicherheitslage
in Mexiko

Wer einen längeren Aufenthalt im Ausland plant, weiß: Dort ist vieles anders als zuhause. Insbesondere in Punkto der persönlichen Sicherheit sind wir in Deutschland ein extrem hohes Niveau gewohnt. Doch wir erleben Veränderungen: Gewalttätige Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg, ein dramatisches Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt, bewaffnete Angriffe auf Menschen und vieles mehr. Dieses findet seinen Niederschlag in ausländischen Medien, was schon zur besorgten Nachfrage ausländischer Partner geführt hat, ob man noch guten Gewissens nach Deutschland reisen könne!

Diese Umkehrung des Blickwinkels soll und darf nichts beschönigen, sie kann aber hilfreich sein, um die Frage der Sicherheit im Verhältnis zu anderen Ländern und Regionen der Erde einzuschätzen, auch in solchen, welche vordergründig nicht kritisch gesehen werden: Wer würde sich frei in Städten wie Detroit oder Chicago bewegen? Was zählt ein Menschenleben im mafiösen Umfeld Italiens? Wie sind osteuropäische Länder einzuschätzen? Wie entwickelt sich die Lage in London?

Wie ist vor diesem Hintergrund nun die Sicherheitslage in Mexiko einzuschätzen? Zur Beantwortung dieser Frage können

  • Informationen des Auswärtigen Amtes
  • Informationen des DAAD/Mexiko
  • Informationen des Kollegiums der Tec de Monterrey
  • der Aussage von Studierenden
  • persönlichen Erfahrungen

dienlich sein.

Ein objektives Bild der Sicherheitslage in Mexiko sollte seitens des Auswärtigen Amtes gegeben werden (https://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MexikoSicherheit.html). Hierzu ist festzustellen, dass schon seit längerer Zeit keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Mexiko als Ganzes mehr vorliegt. Es liegen jedoch Warnungen vor einem Besuch einzelner Bundesstaaten und Regionen vor, insbesondere den Bundesstaaten Tamaulipas, Guerrero oder den äußersten Norden nahe der Grenze zu den USA. Dabei ist anzumerken, dass die Tec de Monterrey  – abgesehen von Chihuahua – keinen Campus in einer als kritisch eingestuften Region unterhält und wir keinen Austausch mit diesen Regionen haben werden.

Zudem gibt es, wie für viele Länder, allgemeine und sehr klare Verhaltenshinweise. Diese sollten selbstredend vor Reiseantritt gelesen und dringend befolgt werden.

Wir stehen seit langem in intensivem Kontakt mit dem DAAD-Büro in Mexiko City, der Deutschen Botschaft, mit (deutschen) Industrieunternehmen in vielen Landesteilen sowie natürlich den Kollegen der Tec de Monterrey. Von all diesen Partnern werden uns die Ausführungen des Auswärtigen Amtes bestätigt, wonach es zu meidende Regionen gibt, jedoch auch sehr sichere, und dass die Einhaltung der Verhaltensregeln wichtig sei. Insgesamt kann die Situation in Mexiko derzeit aber als stabil bezeichnet werden kann. Dieses wird auch von unseren Studierenden bestätigt, die einen Studienaufenthalt in Mexiko absolviert haben: Man müsse wissen, wann und wo man sich aufhalten kann, dann ist es kein Problem, sie hätten sich nie unsicher gefühlt und würden jedem Kommilitonen ein Studium in Mexiko empfehlen.

Ein aktuelles Thema stellt die Bedrohung durch Erdbeben dar. Diese ist ohne jede Diskussion gegeben und hat lokal große Schäden hervorgerufen. Bislang war keiner unserer Studierenden betroffen. Und wir erleben eine große Fürsorge der Tec de Monterrey für ausländische Studierende. Bezüglich dieser Risiken muss jeder selbst klären, wie das Risiko eingeschätzt wird, betroffen zu sein.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich die für die mdhk verantwortlichen Personen des DHIK seit vielen Jahren, teils seit dem Jahr 2000, regelmäßig in Mexiko aufhalten, teils selbst dort studiert haben und bislang keine gefährliche Situation erleben mussten. Sie engagieren sich vielmehr allesamt für die Weiterentwicklung der Kooperation mit der Tec de Monterrey und den Unternehmen. Zudem sei auf die begeisterten Reaktionen der Studierenden verwiesen, welche sich auf ein Studium in Mexiko eingelassen haben.

Prof. Dr. Bernhard Schwarz, Gesamtkoordinator Mexiko

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