Im Rahmen des DHIK-Programms trafen sich am 30. Juli 2026 ca. 20 deutsche Outgoing-Studierende und ca. 20 chinesische Summer-School-Studierende in Berlin zu einem vielseitigen interkulturellen Rahmenprogramm. Ziel des Veranstaltungstages war es, den persönlichen und fachlichen Austausch zwischen den deutschen und chinesischen Studierenden zu fördern und einen Einblick in die deutsch-chinesische Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Anreise der deutschen Outgoing-Studierenden
Am Vormittag reisten die deutschen Outgoing-Studierenden aus verschiedenen Regionen nach Berlin an. Im weiteren Verlauf des Tages kamen sie mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Institutionen sowie mit chinesischen Studierenden zusammen.
Besuch bei der Chinesischen Handelskammer in Deutschland
Zum Auftakt des gemeinsamen Programms trafen sich die deutschen Outgoing-Studierenden von 12:00 bis 14:00 Uhr bei der Chinesischen Handelskammer in Deutschland e. V. Der Besuch fand in den Räumlichkeiten der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) am Potsdamer Platz statt, die als Mitgliedsunternehmen der Chinesischen Handelskammer in Deutschland e. V. fungiert.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Bedeutung von interkultureller Kompetenz für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit.
Den Studierenden wurde vermittelt, welchen Einfluss kulturelle Unterschiede auf Kommunikation, Zusammenarbeit und den beruflichen Alltag haben können. Dabei wurde insbesondere die Frage thematisiert, wie ein besseres Verständnis für unterschiedliche kulturelle Prägungen dazu beitragen kann, Missverständnisse zu vermeiden und erfolgreiche internationale Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Als Gastgeber standen Frau Eva-Simona Fischkina (Kommunikationsmanagerin) und Herr Yufeng Tian von der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), für den Austausch mit den Studierenden zur Verfügung.
Austausch in der chinesischen Botschaft
Am Nachmittag folgte von 15:00 bis 17:30 Uhr ein gemeinsamer Austausch zwischen chinesischen Studierenden der Summer School des CDHAW und Vertreterinnen und Vertretern der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland. Ein herzliches Dankeschön gilt, Dr. Lixin Liu (Gesandter-Botschaftsrat der Bildungsabteilung der Botschaft der Volksrepublik China) für die Einladung und den bereichernden Austausch. Zudem bedanken sich Prof. Dr.-Ing Christian-Andreas Schumann (Gesamtkoordinator der CDHAW im DHIK) und Prof. Dr.-Ing Ralf Förster (Berliner Hochschule für Technik) für die zahlreiche Beteiligung der Studierenden und Vortragenden.
Der Besuch bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, einen institutionellen Einblick in die deutsch-chinesischen Beziehungen und insbesondere in die Bildungskooperation zwischen beiden Ländern zu erhalten. Gleichzeitig konnten sich die deutschen und chinesischen Studierenden persönlich kennenlernen und Erfahrungen über Studium, internationale Mobilität und berufliche Perspektiven austauschen.
Teambuilding und gemeinsames Abendessen
Den Abschluss des ersten Veranstaltungstages bildete von 17:40 bis 19:30 Uhr eine gemeinsame Teambuilding-Maßnahme im einen chinesischem Restaurant in Berlin. Hier kamen die deutschen Outgoing-Studierenden und die chinesischen Summer-School-Studierenden in einer informellen Atmosphäre zusammen.
Im Vordergrund standen das gegenseitige Kennenlernen und die Förderung des interkulturellen Austauschs. Durch die gemeinsame Aktivität und das anschließende Essen konnten erste persönliche Kontakte vertieft und Barrieren zwischen den unterschiedlichen kulturellen Gruppen abgebaut werden.
Der Tag verband damit institutionelle Einblicke, fachlichen Austausch und persönliche Begegnungen. Die verschiedenen Programmpunkte bildeten zugleich eine wichtige Grundlage für das am folgenden Tag stattfindende gemeinsame interkulturelle Training an der Berliner Hochschule für Technik.
Hintergrund des erweiterten Programms
Das chinesische Training beider Gruppen ist Teil einer erweiterten Initiative des DHIK, die seit 2022 über das klassische interkulturelle Training hinausgeht. Hintergrund ist der Wunsch, deutsche und chinesische Studierende bereits vor beziehungsweise während ihrer internationalen Studienerfahrung miteinander zu vernetzen.
Insbesondere die gemeinsame Teilnahme der chinesischen Summer-School-Studierenden ermöglichte es, kulturelle Unterschiede nicht nur aus einer Perspektive zu betrachten, sondern gemeinsam zu reflektieren und gegenseitig zu erklären. Dadurch wurden die Studierenden selbst zu wichtigen Vermittlern ihrer jeweiligen Erfahrungen.
Für die deutschen Outgoing-Studierenden wurde das interkulturelle Training zudem durch weitere Programmpunkte ergänzt. Dazu gehörten im Jahr 2026 unter anderem der Austausch mit der Chinesischen Handelskammer in Deutschland und der Chinesischen Botschaft in Berlin.
Abschließend ist zu sagen, dass sowohl die chinesischen also auch die deutschen Studierende, die Beiträge und Informationen des Programms optimistisch und motiviert entgegengenommen haben. Beide Seiten profitierten gleichermaßen und gaben durchweg Positives Feedback.
Bericht: Emily Karoline Otto und Dr. Rumin Luo/ DHIK
Fotos: Dr. Rumin Luo und Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland














